Ginger Taffy - Rottweiler Kennel
Ginger Taffy
Rottweiler Kennel



Fédération Cynologique Internationale

Rottweiler klub České republiky

IFR rottweilers

Český kynologický svaz

Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub e.V.

ČeskoMoravská Kynologická Unie


1. Parasiten

Hundespulwurm

(entnommen: www.wikipedia.org)
Der Hundespulwurm (Toxocara canis) ist ein weltweit verbreiteter Wurm aus dem Stamm Nematoda, der auf Hunden und hundeartigen Fleischfressern parasitiert. Adulte Würmer sind getrennten Geschlechts, weißgelb, sie erreichen eine Länge von 9–18 cm und sind im Darm des Endwirtes zu finden. Die Hundespulwümer verursachen Darmentzündungen, die migrierenden Larven der Hundespulwürmer rufen Entzündungen in weiteren Organen hervor. Während sie bei den älteren Hunden meistens keine klinischen Symptome hervorrufen, können sie bei Welpen ernsthafte Erkrankungen, die sogar zum Tod führen können, verursachen. Als Wirte dienen den Hundespulwürmern zahlreiche Wirbeltiere, einschließlich des Menschen, sowie einige Wirbellose. Bei Menschen können die Larven der Spulwürmer eine ernsthafte Erkrankung, Toxokarose (larva migrans), verursachen.

Der Hundespulwurm stellt einen der am meisten verbreiteten Hundeparasiten dar. Angesichts der Möglichkeit einer Übertragung von der Hündin auf die Welpen ist eine Entwurmung der Hündin und der neugeborenen Welpen ab der 2.–3. Woche nach der Geburt empfehlenswert. Bei neugeborenen Welpen wird folgendes Entwurmungsschema empfohlen: 2., 4., 6. und 8. Woche nach der Geburt, ferner jede zwei Monate bis zum Alter von 6 Monaten. Eine wiederholte Entwurmung in zweiwöchigen Zeitabständen ist wichtig, da das Anthelmintikum im Organismus nur während einer Dauer von 24 Stunden wirkt, und zwar nur auf adulte Würmer im Darm des Wirtes. Larven, die zum Zeitpunkt der Anwendung des Heilmittels in den Geweben migrieren, werden somit nicht betroffen. In allen großen Hundezuchten ist auf die Einhaltung der Hygienestandards (Reinigung der Zwinger usw.) zu achten und die Hunde vom Fressen kleiner Nagetiere abzuhalten. Durch eine regelmäßige Entwurmung von Welpen sowie erwachsenen Hunden wird zugleich das Risiko der Kontamination der Umgebung mit Eiern reduziert. Zur Entwurmung von Hunden wird eine ganze Reihe von Anthelmintiken mit unterschiedlicher Wirkung verwendet, und zwar meistens in Form von Tabletten, Paste, Spot-on-Präparate oder als Spritzen. Zu den zur Behandlung von Hunden verwendeten wirksamen Anthelmintiken (Entwurmungsmittel) zählen beispielsweise Präparate auf Basis von Pyrantel, Fenbendazol oder Mebendazol.

Hundespulwurm

Gurkenkernbandwurm

(entnommen: www.wikipedia.org)
Der Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum Linnaeus) ist ein häufig verbreiteter Parasit aus der Klasse Bandwürmer, der im Darm von Hunden, Katzen bzw. weiterer Vertreter der Hunde- und Katzenartigen, ausnahmsweise eines Menschen, zu finden ist. Der Entwicklungszyklus des Bandwurmes umfasst den Floh als den Zwischenwirt. Der Bandwurm erreicht eine Länge von 20–50 cm, eine Breite von 4 mm und ernährt sich vom Darminhalt. Bei Hunden und Katzen verläuft die Infektion meistens ohne Symptome, bei massiven Invasionen kann Durchfall eintreten. Zu den gegen den Gurkenkernbandwurm wirkenden Anthelmintiken zählen Praziquantel, Nitroskanat und Bunamidin. Es ist wieder sehr wichtig, eine regelmäßige Entwurmung und präventive tierärztliche Kontrollen einzuhalten.

Gurkenkernbandwurm

Giardien

(übersetz aus: www.veterina-info.cz, Text von MVDr. Michal Čáp, und eigener Erfahrung) Giardien sind ein Darmparasit, der massiv die Darmoberfläche wie ein Teppich bedeckt. Er stört die Fähigkeit des Darms, Nährstoffe aufzunehmen. Bei Tieren unter einem Jahr ist die Heilungsprognose gut, bei älteren Tieren nicht. Das Vorkommen von Giardien hängt mit der Immunosuppresion, d.h. Störung der Abwehrfähigkeit des Organismus, zusammen.

Zu den Krankheitszeichen zählt ein ständig dünner Stuhlgang bis Durchfall, der Hund gedeiht nicht und ist auch trotz einer guten Nahrungsaufnahme dünn bis mager. Diese Mangelernähung führt selbstverständlich bei Welpen zu äußerst ernsthaften Folgen, die Welpen großer Rassen können Probleme mit Beinen haben, wegen der Mangelernährung können sie zu hinken beginnen usw. Wird der Welpe richtig geimpft, entwurmt und frisst er draußen kein Holz, Rinde und andere Sachen, die den Darm reizen (er sollte sie nicht fressen – man sollte den Hund lieber mit dem Korb lassen, wenn man nicht fähig ist, ihn unter Kontrolle zu haben – sie rufen auch Durchfall hervor) und hat er auch trotzdem Durchfall, ist es erforderlich, sich an eine entsprechend ausgestattete Tierklinik zu wenden und den Kottest durchführen zu lassen.

Die Ansteckung erfolgt lediglich oral. Der Hund steckt sich nur durch Schluckung eines Keimes an, der aus dem Darm mit dem Stuhlgang ausgeschieden wird. Die Keime von Giardien können überall vorkommen, auf dem Pflaster, im Graß, im Sand, auf dem Linoleum... Eine gewöhnliche Entwurmung, d.h. die Entwurmung gegen Spulwürmer und Gurkenkernbandwürmer, ist nicht wirksam. Es sind spezielle Präparate zu verwenden. Ein negativ ausgefallener Stuhltest muss noch nicht bedeuten, dass das Tier keine Giardien hat. Die Muster sind wiederholt zu nehmen, am besten 3-mal aufeinander während 10 Tage. Einige Tierpraxen empfehlen es, den Stuhl des Hundes drei aufeinander folgende Tage zu sammeln (alles muss kühl gelagert werden, aus der gesammelten Menge wird durch Vermischung ein Muster vorbereitet, das dann getestet wird – das Testen erfolgt in einem Fachlabor, wo die Muster von den Tierpraxen hingeschickt werden; nicht alle Tierpraxen stellen diese Dienstleistung sicher).

Beginnender Durchfall oder etwa ein dünner Stuhlgang müssen noch nicht eine Verseuchung bedeuten, bei Giardien handelt es sich um eine langfristigere Angelegenheit. Hat Ihr Welpe Durchfall länger als zwei Tage, ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, insbesondere wenn das Tier auch andere Probleme hat.

Gegen Giardiose gibt es einen Impfstoff, leider wird er nur in großen Packungen verkauft, was die meisten Tierkliniken nicht verbrauchen können und ihn folglich nicht üblicherweise bestellen. Bei erwachsenen Hunden sind die Anwendung der Injektion Baypamun zur Immunstärkung und das Naturprodukt Yaccan zur Prophylaxe und Heilung von Giardiose möglich (www.domacilekarny.cz, www.hafani.cz usw.).

Gemeiner Holzbock (Zecke)

(entnommen: www.wikipedia.org)
Der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist eine Milbe, die sich durch Blutsaugen an Säugetieren, Reptilien oder Vögeln mit dem typischen Zyklus mit drei Wirten ernährt. Der Holzbock ist Überträger verschiedener Infektionskrankheiten. Zu den häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten zählen die Lyme-Borreliose und der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Der Holzbock ist in feuchten Wäldern mit einer üppigen Pflanzen- und Gebüschschicht (z.B. Auwälder), aber auch an den Waldranden und auf Feuchtwiesen zu finden. Sie kommen auch in Lagen über 750 m ü.d.M. vor. Eine hungrige Zecke sitzt an den Astenden oder an anderen heraustretenden Stellen mit schräg aufgehobenen Forderbeinen. Nähert sich das Opfer, fällt sie auf ihn und verankert mittels eines gezahnten Hypostom in seinem Haut. Der Saugprozess dauert eine bis zwei Wochen. Die Zecke kann auch mehr als ein Jahr lang hungern. Adulte Männchen nehmen keine Nahrung mehr auf – sie suchen nur ein Tier, auf dem sie ein Weibchen zur Paarung finden. Das Weibchen legt dann in die Erde 1000–3000 Eier. Die sechsbeinigen Larven suchen gleich Kleintiere (Eidechsen, Vögel) und einige Tage saugen sie auf ihnen. Dann wandeln sie sich zu achtbeinigen Nymphen und saugen auf einem anderen Opfer. Nach dem zweiten Zyklus erwachsen sie nach der Nahrungsaufnahme. Unter günstigen Bedingungen dauert die Entwicklung der Zecke ein bis zwei Jahre. Die in der Tschechischen Republik vorkommenden Zecken müssen üblicherweise drei Wirte wechseln, bevor sie sich zum adulten Individuum umwandelt. Die Länge des Entwicklungszyklus der Zecke ist von den konkreten Bedingungen abhängig, sie bewegt sich zwischen 1 und 4 Jahren. Da die Zecken im Sommer meistens von einem Entwicklungsstadium ins nächste übergehen, findet man angesaugte Zecken meistens im Frühling und im Herbst.

Gemeiner Holzbock (Zecke)

Hundefloh

(entnommen: www.wikipedia.org)
Flöhe (Siphonaptera, Aphaniptera) ist eine Ordnung der sekundär flügellosen, weltweit verbreiteten ektoparasitischen Insekten, die an eine parasitische Lebensweise angepasst sind. Der Floh erreicht eine Größe zwischen 1 und 8 mm. Die Zahl der Floharten beläuft sich auf mehr als 2200, in Tschechien kommen ungefähr 90 Arten vor. Die Lebensdauer bewegt sich zwischen einigen Monaten und drei Jahren.

Flöhe sind üblicherweise braun oder gelb. Der Körper ist mit sich überschneidenden Zellen befestigt und mit Wimpern bewachsen. Adulte Individuen haben einen keilförmigen, seitlich abgeplatteten Körper mit einem auffällig großen Hinterleib, der in eine kleine flügellose mit atypischen Ringen versehene Brust übergeht. Auf der Brust sind drei Paar Beine. Das hintere und mittlere Beinpaar sind Sprungbeine mit sehr gut entwickelten Hüften und Schenkeln. Auf den Sohlen befinden sich starke Krallen, die es dem Floh ermöglichen, sich am Wirt festzuhalten. Die Flöhe sind zu extrem langen Sprüngen fähig, was ihnen die häutige Unterlage in der Gelenkmembran erlaubt, diese ist fähig, eine immense Energie auszulösen, die die Flöhe beim Absprung einsetzen können. Der Kopf ist klein und rund mit einem Paar kleiner unentwickelter Augen, die in der Regel lediglich auf die Lichtintensität reagieren. Das Mundwerkzeug ist ein Stech- und Saugapparat und besteht aus drei Stechrüsseln, die durch Umwandlung des Obergaumens und eines Kieferteils entstanden sind. Das Mundwerkzeug der Flöhe befindet sich in der Längsrille der Unterlippe. Die Fühler sind kurz, sechsgliedrig und befinden sich an der Kopfseite.

Die Entwicklung der Flöhe erfolgt durch eine vollkommene Umwandlung. Das Weibchen muss sich nach der Paarung von Blut ernähren, da sie ansonsten nicht fähig ist, Proteine zur Eierbildung zu gewinnen. Kurz nach der Paarung legt das Weibchen weiße Eier mit einer Größe von 0,6–0,7 mm. Das Eierlegen erfolgt in mehreren aufeinanderfolgenden Gelegen. Der Grund dafür ist ihre Aufbewahrung an einem sicheren Ort, da sich die gesamte Anzahl der gelegten Eier auf bis fünfhundert belaufen kann. Die Entwicklungsdauer der Eier ist arten- und temperaturabhängig und bewegt sich zwischen 5 und 16 Tagen, dann schlüpfen haarige, wurmförmige Larven mit ausgeprägtem Kopf, kurzen Fühlern, kräftigem Beißwerkzeug aus. Die Larven ernähren sich nicht vom Blut, sondern von organischen Resten (z.B. eingetrocknetem Blut, Exkrementen der adulten Flöhe). Die Larvenentwicklung erfolgt in drei Phasen und dauert 6–12 Tage, diese Zeit ist arten- und temperaturabhängig. Das letzte Stadium bildet einen Kokon und verpuppt sich. Die Flohpuppen sind nicht beißend; innerhalb weniger Tage (in der Regel gegen 10) schlüpft ein adulter Floh. Die Dauer des Puppenstadiums ist lediglich artenabhängig.

Die Flöhe ernähren sich vom Blut des Wirtes, wobei die meisten Arten fähig sind, die Wirtart zu wechseln. Der Floh kann bis ein Jahr lang hungern. Wenn die Flöhe außerhalb eines Wirtes leben, unterscheiden sie die sich am bestimmten Ort aufhaltenden Individuen nicht. Ihre Anforderungen an Blutqualität sind sehr gering. Ein totes Individuum verlassen die Flöhe in der Regel zum Zeitpunkt, wenn sich zu ihnen ein geeigneter Wirt nähert, sie haben kein Problem, sich auch über eine längere Zeit auf einem toten Individuum aufzuhalten, sie saugen das kalte Blut nicht. Kranke Individuen verlassen die Flöhe nicht.

Die Flöhe sind nicht nur lästige Parasiten, sondern auch Überträger mancher ernsthaften Erkrankungen wie Pest, Tularämie usw. Die Flöhe sind auch Zwischenwirte einiger Bandwürmer und können somit diese Parasiten übertragen. Der Hund und die Katze stecken sich mit dem Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum) durch Fressen eines infizieren Flohs an.

Hundefloh


Hundespulwurm 
Hundespulwurm 

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